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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

Praktissima 2026: Bewerbt euch bis zum 30.6.!

IMG 6509Die Praktissima-Ausschreibung ist veröffentlicht! Ihr findet sie auf unserer Homepage. Bitte schaut euch die aktuellen Teilnahmebedingungen an. In den kommenden Wochen teilen wir zusätzliche Informationen auch auf unseren Social-Media-Kanälen.

Mit der Praktissima machen wir sichtbar, was Mütterzentren jeden Tag leisten: Gemeinschaft stärken und Teilhabe ermöglichen. Gerade weil sich Lebensmodelle verändern und der Alltag für viele individueller und auch einsamer wird, sind Mütterzentren als soziale Infrastruktur unverzichtbar.

Die Vergabe der Praktissima wird seit 26 Jahren durch die Stiftung Apfelbaum ermöglicht, die uns das Preisgeld zur Verfügung stellt. Es erwarten euch 5.000, 3.000 und 2.000 € für die ersten drei Plätze.

Bewerbt euch bis zum 30. Juni und zeigt uns, wie ihr in eurem Haus Gemeinschaft stärkt. Welche Herausforderungen beschäftigen euer Mütterzentrum und wie reagiert ihr darauf? Wie sorgt ihr dafür, dass Menschen bei euch nicht nur ankommen, sondern auch mitgestalten können?

Hier geht es zur Ausschreibung.

100.000 Mütter: Berlin am 9. Mai 2026 - Weil Sorgearbeit zählt und Mütter nicht unsichtbar bleiben dürfen

IMG 6514Am Samstag, den 9. Mai 2026 findet in Berlin zum zweiten Mal die Demonstration „100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“ statt. Im letzten Jahr waren wir als Teilnehmende dabei. In diesem Jahr sind wir als Bundesverband Mitveranstaltende.

Warum wir auf die Straße gehen: Mütter und andere Sorgeverantwortliche tragen jeden Tag Verantwortung für die Gesellschaft. Sie halten den Alltag am Laufen, mit Kinderbetreuung, Pflege, Organisation und emotionaler Arbeit. Trotzdem fehlen bis heute faire Rahmenbedingungen im Gesundheitssystem, in der Verteilung von Sorgearbeit und in der sozialen Absicherung. Das ist keine Privatfrage, das ist eine Frage von Gleichstellung und Zukunftsfähigkeit.

Mütterzentren und daraus entstandene offene Häuser zeigen längst, wie es anders geht. In euren Zentren wird Sorgearbeit sichtbar. Gemeinschaft entsteht. Teilhabe wird möglich, auch mit Kind oder pflegebedürftigem Angehörigen. Genau diese Haltung soll in Berlin sichtbar werden.

Wir wünschen uns, dass möglichst viele Mütterzentren und offene Häuser vor Ort dabei sind. Kommt mit euren Teams, euren Ehrenamtlichen und allen, die sich verbunden fühlen. Wenn ihr Unterstützung bei Mobilisierung oder Anreiseplanung braucht, meldet euch bei uns.

Die genauen Informationen zu Ablauf und Zeiten teilen wir zeitnah.

Alleinstellungsmerkmale – Was Mütterzentren einzigartig macht

IMG 6505Gemeinsam mit dem Mütterforum Baden-Württemberg haben wir Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet. Damit machen wir unsere Werte und Leitlinien nach außen sichtbar.

Mütterzentren sind aus der Frauen- und Mütterbewegung entstanden. Viele Zentren nennen sich heute Familienzentren, Eltern-Kind-Zentren, Mehrgenerationenhäuser oder Nachbarschaftstreffs. Entscheidend ist nicht der Name, sondern wie ein Zentrum arbeitet und wofür es steht.

Im Papier heben wir unsere Willkommenskultur, das Gastgeber:innen-Prinzip und die Selbstorganisation hervor. Alle Menschen können ankommen, sich einbringen und mit ihren Stärken mitgestalten.

Ein weiterer Kernpunkt ist, dass Kinder selbstverständlich dabei sind. Teilhabe wird möglich, weil Familienalltag nicht ausgeklammert wird, sondern mitgedacht und willkommen ist.

Gleichzeitig benennen wir klar, was unser Profil ausmacht. Selbsthilfegeprägte Zentren verbinden Selbstorganisation, Praxisexpertise und Empowerment mit einem klaren Einsatz für Gleichstellung. Und wir sagen deutlich, warum das politisch relevant ist. Sorgearbeit wird noch immer vorwiegend von Frauen geleistet. Mütterzentren stärken Mütter und andere sorgende Personen und machen Sorgearbeit sichtbar, würdig und teilbar.

Hier könnt ihr das Papier lesen und direkt herunterladen.

Mother’s Baby: Ein Film, der Mutterschaft und mentale Gesundheit sichtbar macht

IMG 6501Seit dem 13. Januar 2026 läuft Mother’s Baby von Johanna Moder bundesweit im Kino.

Wir unterstützen den Film, weil er Themen berührt, die viele Mütter kennen, die aber gesellschaftlich noch zu oft tabuisiert werden. Der Film erzählt von einer Mutter, die nach der Geburt eine Distanz zu ihrem Baby spürt und beginnt, an allem zu zweifeln.

Mütterzentren setzen genau dort an, wo viele allein bleiben. Wir schaffen Räume, in denen Sorgen ausgesprochen werden dürfen und in denen Gemeinschaft entlastet. Mother’s Baby kann ein Anlass sein, über Erwartungen an Mutterschaft, psychische Belastungen und Selbstbestimmung ins Gespräch zu kommen.

Wenn euer Kino den Film noch nicht zeigt, fragt gerne direkt vor Ort nach. Der Verleih stellt zudem gern Material bereit. Kontakt: jip film & verleih, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Neues aus unseren Mütterzentren: Speed Dating Ü60 in Langen

IMG 6507Das Speed Dating Ü60 im ZenJA Langen bietet Menschen ab 60 Jahren die Möglichkeit, sich in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. In einem gemütlichen Café-Rahmen stehen persönliche Gespräche, neue Begegnungen und gemeinsames Lachen im Mittelpunkt.

Conny Mahler, die Gastgeberin, hat sich bei dem Konzept am klassischen Speed-Dating-Format orientiert: In kurzen Gesprächsrunden kommen Damen und Herren miteinander ins Gespräch. Im Anschluss gibt es Gelegenheit für freien Austausch. Wer Interesse an weiterem Kontakt hat, kann dies diskret und anonym über kleine Kennenlernzettel mitteilen. Die Weitergabe der Botschaften erfolgt vertraulich und respektvoll.

Das Format zeigt, wie Mütterzentren Gemeinschaft ermöglichen, auch über klassische Familienangebote hinaus. Es schafft einen offenen, niedrigschwelligen Raum gegen Einsamkeit, stärkt Teilhabe im Alltag und bringt Menschen zusammen.

Für mehr Informationen kontaktiert gerne direkt das ZenJA Langen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Aus unserem Netzwerk: Abschied Gabi aus Zwickau

IMG 6512Ende Oktober 2025 haben wir Gabriele Friedrich im SOS-Kinderdorf Sachsen / Mehrgenerationenhaus Zwickau in den Ruhestand verabschiedet. Es war ein wunderschöner Tag. Persönlich, würdig und voller Verbundenheit. Und er hat noch einmal sichtbar gemacht, wie viel Kraft in Mütterzentren steckt, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft über Jahre mittragen.

Gabi hat über viele Jahre nicht nur ihr Haus geprägt, sondern auch den Bundesverband, im Vorstand und im Steuerungskreis. Sie hat Netzwerke geknüpft, Perspektiven zusammengeführt und dafür gesorgt, dass Mütterzentren in den östlichen Bundesländern im Verband sichtbar und gut vertreten sind. Diese Kontinuität macht einen Unterschied, für Häuser vor Ort und für unsere gemeinsame Stimme als Bewegung.

In der Rede einer Wegbegleiterin klang das besonders stark an: „Warum ist bei allen Reden zur deutschen Einheit in den letzten Jahren eigentlich niemand auf die Idee gekommen, Mütterzentren als das gesamtdeutsche Erfolgsmodell zu beschreiben?“

Mütterzentren und alle offenen Häuser, die aus der Bewegung entstanden sind, u.a. Mehrgenerationenhäuser und Familienzentren, stärken Frauen, Kinder und Familien und schaffen gesellschaftlichen Zusammenhalt im Alltag. Genau das brauchen Nachbarschaften, wenn Lebensmodelle vielfältiger werden und Menschen leichter vereinzeln.

Wir sagen: „Danke, Gabi.“ Für deine Klarheit, deine Empathie und deine Ausdauer. Und wir freuen uns, dass Norma Reinsdorf die Arbeit im SOS-Kinderdorf Sachsen / Mehrgenerationenhaus Zwickau gemeinsam mit dem Team weiterführt.

Jubiläum: 40 Jahre Bundesverband der Mütterzentren. Ein Fest der Gemeinschaft und der politischen Anerkennung

Jubiläum 48x36.1 KleinUnser Jubiläum in Stuttgart war ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Mütterzentren. Mehr als 130 Teilnehmende kamen zusammen und wurden gleich zu Beginn durch Grußworte aus Politik und EU gewürdigt. Ursula von der Leyen erinnerte in ihrer Videobotschaft an die Strahlkraft der Mütterzentren und sagte, sie verbinden „Alltagspragmatismus und Vision“. Bundesfamilienministerin Karin Prien betonte, dass Mütterzentren öffentliche Wohnzimmer sind und eine unverzichtbare Rolle für Familien und Gleichstellung spielen. Landtagspräsidentin Muhterem Aras würdigte die Bewegung mit den Worten, Mütterzentren seien in ihrer Zugewandtheit ein wunderbarer Beitrag zur Demokratie und ein echter Gewinn für jedes Quartier.

In der Kelter Wangen zeigte sich, wie lebendig und zukunftsorientiert die Mütterzentrumsbewegung ist. Auf dem Podium diskutierten Vertreterinnen aus Wissenschaft und Politik gemeinsam mit Frauen aus den Häusern über soziale Nachhaltigkeit, Teilhabe und die politische Bedeutung offener Begegnungsorte. Gründerinnen erinnerten an die Wurzeln der Bewegung. Die Praktissima-Preisträgerinnen zeigten, wie innovativ Mütterzentren heute arbeiten und wie Zukunft praktisch gestaltet wird.

Das Jubiläum war ein Ort voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Energie. Es machte sichtbar, wie viel Mütterzentren bewegen und wie wichtig sie für Familien, Nachbarschaften und unsere Gesellschaft sind. Die Grußworte von Karin Prien und Ursula von der Leyen könnt ihr euch noch einmal anschauen. Beide unterstreichen, wie unverzichtbar die Arbeit der Mütterzentren heute ist.

Unser Adventskalender: 24 Frauen. 24 persönliche Geschichten.

Adventskalender 48x 361 KleinIn diesem Jahr erzählen wir im Advent die Geschichten von 24 Frauen aus Mütterzentren in ganz Deutschland. Viele von ihnen stehen mitten im Alltag unserer Häuser. Einige blicken auf die Anfänge zurück und zeigen, wie alles begonnen hat. Gemeinsam machen sie sichtbar, was Mütterzentren stark macht: Mut, Care-Arbeit, Neuanfang, Engagement und Verantwortung.

Mit jedem Beitrag wird deutlich, wie lebendig und vielfältig unsere Bewegung ist. Die Geschichten zeigen, wie Frauen Teilhabe ermöglichen, Familien begleiten, Demokratie im offenen Treff leben und Räume schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen und mitgestalten können. Der Adventskalender verbindet persönliche Einblicke mit gesellschaftlicher Bedeutung und zeigt, warum offene Häuser unverzichtbar sind.

Wir laden euch ein, den Kalender mitzuerleben. Täglich auf Instagram und Facebook und gesammelt auf unserer Website. Teilt die Beiträge und zeigt mit uns, wie viel Kraft in den Mütterzentren steckt.

Unser Jahresplaner 2026 ist da

Foto Jahresplaner 48x 361 KleinUnser Jahresplaner 2026 ist da und begleitet uns durch das kommende Kalenderjahr. Er steht unter dem Motto „Alltag leben. Zukunft gestalten. Gesellschaft stärken“.

Im Planer findet ihr alle wichtigen Termine und Veranstaltungen des Bundesverbands, farblich markiert und gut sichtbar. So habt ihr das Verbandsjahr im Blick und könnt eure eigenen Aktivitäten vor Ort gut anschließen.

Damit wir Ressourcen schonen, verschicken wir den Planer nur auf Anfrage. Schreibt uns einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und sagt uns, wie viele Exemplare ihr benötigt und wohin sie geschickt werden sollen. Wer weniger Platz im Büro hat, kann den Planer auch herunterladen und ausdrucken.

Nachhaltigkeit im Alltag: Ein Beispiel aus Obertshausen

Umweltpreis 48x 361 KleinDas Repair Café des Familienzentrums Tausendfüßler e. V. in Obertshausen hat den Umweltpreis 2025 von Bündnis 90/Die Grünen Stadt und Kreis Offenbach erhalten. Die Auszeichnung zeigt, wie stark Mütterzentren zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Unser Jahresthema „Mütterzentren nachhaltig gut“ hat es über die letzten zwei Jahre sichtbar gemacht. Das Repair Café beweist es im Alltag. Nachhaltigkeit beginnt vor Ort und entsteht durch gemeinsames Handeln.

Mehr als 30 Ehrenamtliche reparieren hier defekte Alltagsgegenstände. Besucherinnen und Besucher bringen sich ein und erleben, dass Reparieren, Teilen und Wiederverwenden möglich sind. Gleichzeitig wächst Gemeinschaft. Menschen unterstützen einander und erleben Selbstwirksamkeit.

Das Projekt verbindet praktische Umweltarbeit mit sozialer Teilhabe. Kleidertausch und offenes Wohnzimmer ergänzen das Angebot. In vielen Mütterzentren wird Nachhaltigkeit bereits genauso gelebt. Wir gratulieren dem Team herzlich. Der Preis zeigt, welche Wirkung Mütterzentren für eine nachhaltige Gesellschaft entfalten.

Ein besonderes Geschenk für alle Mütterzentren: Vorlese- / Lese-Box der Stiftung Lesen

Stiftung Lesen 48x36.1 KleinWir freuen uns sehr über ein besonderes Geschenk für alle Mütterzentren. Die Stiftung Lesen stellt im kommenden Jahr Vorlese- oder Leseboxen zur Verfügung, finanziert durch die Deutsche Bahn Stiftung. Die Boxen bringen neuen Lesestoff im Wert von jeweils 250 Euro in die Mütterzentren und laden Kinder und Familien zum gemeinsamen Entdecken ein.

Lesen öffnet Türen. Es erweitert den Wortschatz, stärkt Selbstvertrauen und ermöglicht Teilhabe. Genau deshalb ist diese Förderung so wertvoll. Die Boxen kommen dort an, wo Familien gemeinsam Alltag leben, Geschichten teilen und neue Welten kennenlernen – mitten in den Mütterzentren.

Alle Mütterzentren haben bereits eine Mail mit Informationen zum Bestellvorgang erhalten. Falls ihr sie nicht bekommen habt, kontaktiert uns gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

100.000 Mütter – Berlin, Mainz und darüber hinaus – wir bleiben laut

100T Mütter 48x361 mmSchon im Mai haben wir vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit vielen Bündnispartner*innen ein starkes Zeichen gesetzt: 100.000 Mütter – laut und sichtbar für Gleichstellung, Frauengesundheit und die Rechte von Müttern.

Im September ging die Bewegung in Mainz weiter. Dort wurde deutlich: Es braucht klare politische Veränderungen, damit Mütter und Sorgeleistende in unserer Gesellschaft nicht länger unsichtbar bleiben. Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, forderte, Mütter konsequent in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Entscheidungen zu rücken. Auch andere Stimmen – etwa aus dem Hebammenverband – machten klar: Faire Bedingungen, gerechte Verteilung von Sorgearbeit und ein diskriminierungsfreies Gesundheitssystem sind keine Wünsche, sondern notwendige Schritte für eine gerechte Zukunft.

Für uns als Bundesverband war es wichtig, auch in Mainz präsent zu sein – um die Stimme der Mütterzentren einzubringen. Denn in über 350 Mütterzentren wird jeden Tag gelebt, was auf der Straße gefordert wird: Sorgearbeit sichtbar machen, Gemeinschaft stärken und Teilhabe ermöglichen.

Wir bleiben laut – gemeinsam mit euch!

40 Jahre Bundesverband: Kommt zur großen Feier in Stuttgart!

Jubiläum 48x36.1Am 7. November 2025 begrüßen wir euch in der Kelter in Stuttgart-Wangen. Freut euch auf eine inspirierende Jubiläumsfeier mit namhaften Gästen, einer spannenden Podiumsdiskussion, der Verleihung des Praktissima-Preises 2025 und vielem mehr. Am 8. November 2025 folgt unser Fachtag zum Thema soziale Nachhaltigkeit, bei dem wir die praktische Umsetzung entsprechender Maßnahmen in den Vordergrund stellen möchten.

Sei Teil dieses besonderen Moments – wir freuen uns auf dich!

👉 Weitere Informationen und Anmeldung hier.

Barrierefreiheit im Blick: Was das neue Gesetz für Mütterzentren bedeutet

Barrierefrei HP 48x361 mmSeit dem 28. Juni 2025 ist das neue Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft. Für die meisten Mütterzentren gilt es nach aktuellem Stand nicht unmittelbar. Relevant wird es vor allem dann, wenn über die eigene Webseite etwas verkauft oder kostenpflichtig buchbar ist (z. B. Tickets, Kurse, Produkte). Laut Artikel vom Haus des Stiftens gilt zudem eine Ausnahme für Kleinstorganisationen mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Mio. € Jahresumsatz.

👉 Artikel lesen – Haus des Stiftens

Vorlesetag im Mütterzentrum: Kostenloses Buch sichern und mitmachen

Vorlesen 48x361 mmDer Bundesweite Vorlesetag findet jedes Jahr im November statt. Neu ist in diesem Jahr die Aktion der Omas for Future: Sie stellen das Kinderbuch „Oma, erzähl mir von der Zukunft!“ bereit und laden ein, daraus vorzulesen.

Mütterzentren können sich als Vorleseorte registrieren und erhalten ein kostenloses Exemplar des Buchs. Die Geschichte von Lilly, ihrer Oma und Flori dem Regenbogenwurm nimmt Kinder ab 6 Jahren mit auf eine Reise in fünf Zukunftsstädte – voller Ideen für ein nachhaltiges und glückliches Leben.

👉 So geht’s: Registriert euer MüZe als Vorleseort: omasforfuture.de/vorleseorte und holt euch bis 10.11. euer kostenloses Buch.

Diese Aktion bietet Mütterzentren eine schöne Gelegenheit, Kinder für Zukunftsthemen zu begeistern und das MüZe als lebendigen Ort der Gemeinschaft zu zeigen.

10. Oktober: Wir feiern den Internationalen Tag der Mütterzentren

10.10 Internationaler Tag der MütterzentrenAm 10. Oktober feiern wir weltweit den Internationalen Tag der Mütterzentren – und damit eine Bewegung, die seit über 40 Jahren für gelebte Gemeinschaft, Selbstorganisation und Teilhabe steht.

Mütterzentren sind öffentliche Wohnzimmer – Orte, an denen Menschen unabhängig von Herkunft, Bildung oder Lebensform willkommen sind. Hier zählen Praxisexpertise, gegenseitige Unterstützung und Selbstwirksamkeit. Kinder sind selbstverständlich dabei.

In unserer Jubiläumskampagne „40 Jahre – 40 Tage“ machen wir diesen Tag gemeinsam sichtbar: Mit Fotos aus Mütterzentren überall in Deutschland entsteht ein großes Reel, das zeigt, wie vielfältig und lebendig unsere Häuser sind.

👉 Am 10.10. heißt es also: Mütterzentren weltweit feiern – wir feiern mit!

Danke, Gabi – Abschied nach 25 Jahren MüZe-Arbeit

Abschied GabiAm 15. September hieß es Abschiednehmen in Karben. Gabi Ratazzi-Stoll geht nach 25 Jahren Müze-Arbeit in den Ruhestand, viele Gäste und Wegbegleiter*innen waren geladen und würdigten Gabi als herzliche, engagierte und hartnäckige Kämpferin für Frauen, Mütter und Familien. Auch der Bundesverband der Mütterzentren bedankte sich für die inspirierende gemeinsame Zeit, ihre Energie und Ideen, das Engagement und die Wärme, die immer spürbar war. Sie hat das MüZe geprägt und nie vergessen, worum es wirklich geht: um die Menschen. 

Omas for Future suchen neue Ehrenamtliche!

2025 02 OmasDu möchtest aktiv Gesellschaft mitgestalten und einen politischen Wandel anstoßen? Omas for Future gehören zur Generation 50plus. Mit Leidenschaft und Herz setzen sie sich für eine nachhaltige und gerechtere Zukunft ein. Dabei sind sie bereits in rund 100 Regionalgruppen in ganz Deutschland mit vielfältigen Aktionen direkt vor Ort aktiv. Doch gerade in den neuen Bundesländern braucht es Unterstützung. Hast du Interesse, eine Gruppe zu gründen, etwas zu bewegen oder mitzumachen? Melde dich einfach. Das Team in Leipzig hilft dir mit Materialien und greift tatkräftig unter die Arme. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Regionalgruppen: https://omasforfuture.de/standort/

Offener Treff jetzt im Fachlexikon

2025 02 offener TreffSeit Juli wird der Begriff Offener Treff im socialnet-Lexikon erklärt – einem Fachportal für Soziale Arbeit und Gesundheitswesen. Autorin des Beitrags ist Prof. Dr. Anne-Katrin Schührer, langjährig aktiv im Mütterzentrum Heubach.
Im Beitrag wird der Offene Treff als niedrigschwelliges Angebot beschrieben, das Begegnung im Quartier ermöglicht – offen, freiwillig und ohne Zugangshürden. Auch die Rolle der Offenen Treffs in unabhängigen Mütter- und Familienzentren wird thematisiert. Außerdem erschien im Frühjahr ein Fachartikel zur Mütterzentrumsbewegung, der ebenfalls dazu beiträgt, Praxis und Grundhaltung der Mütterzentrumsarbeit im fachlichen Diskurs sichtbar zu halten.

👉 Zum Artikel Offener Treff: socialnet Lexikon – Offener Treff
👉 Zum Artikel Mütterzentrum: socialnet Lexikon – Mütterzentrum

Bundestagsabgeordnete zu Gast im Mütterzentrum

2025 02 Abgeordnete 3Mütterzentren sichtbar machen, dort wo politische Entscheidungen getroffen werden – das ist besonders wichtig. Wir ermuntern und unterstützen Mütterzentren ganz praktisch, ihre Abgeordneten aus den Wahlkreisen einzuladen. Es führt bei politisch Verantwortlichen oft zum Aha-Erlebnis, wenn sie sich ein persönliches Bild vom vielfältigen Leben eines Mütterzentrums machen können. Ob Hausrundgang mit Gespräch oder Einladung zu einer Veranstaltung ... Ideen, Vorlagen und Tipps gibt es über die Geschäftsstelle des Bundesverbands.

👉 Eure Einladung war erfolgreich? Schickt uns Foto und Text, wir berichten gerne darüber und machen eure Aktionen sichtbar.

 

Wir leben Leben rgb


Adventskalender zum Nachlesen:
24 Frauen. 24 Geschichten.

Im vergangenen Advent haben Frauenaus verschiedenen Generationen, wie Mütterzentren entstanden sind, wie sie heute wirken und warum sie für die Zukunft unverzichtbar bleiben.

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