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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

100.000 Mütter – Lasst uns am 9. Mai gemeinsam sichtbar werden

Streiktuch 46x31.6In 3 Wochen ist es so weit: Am 9. Mai gehen wir in Berlin gemeinsam auf die Straße. Wir möchten euch ermutigen, die Demo „100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor“ in eure Häuser, Teams und Netzwerke weiterzutragen und selbst dabei zu sein.

Die Forderungen der Kampagne machen deutlich: Sorgearbeit braucht nicht nur mehr Sichtbarkeit und Anerkennung, sondern echte Gleichstellung, wirksamen Gewaltschutz, ein geschlechtersensibles Gesundheitssystem und politische Rahmenbedingungen, die Mütter und andere Sorgeverantwortliche spürbar entlasten und stärken.

Macht die Demo bei euch vor Ort sichtbar, zum Beispiel mit Aushängen, Hinweisen in euren Gruppen oder über eure Social-Media-Kanäle. Auch kleine Protestspaziergänge können eine gute Möglichkeit sein, schon vor dem 9. Mai ein Zeichen zu setzen.

Hier findet ihr Plakate und Materialien zum Weitergeben:
Plakate und Materialien herunterladen

Mehr Infos zu den Forderungen gibt es hier:
 Zu den politischen Forderungen

Die Telegram-Gruppe zur Vernetzung findet ihr hier:
Zur Telegram-GruppeZur Telegram-Gruppe

Wir freuen uns, wenn viele von euch am 9. Mai dabei sind!

 

Praktissima 2026: Bewerbt euch noch bis zum 30. Juni!

Die Bewerbungsfrist für die Praktissima 2026 läuft noch bis zum 30. Juni und wir freuen uns schon auf eure Projekte! Zeigt uns, wie ihr Gemeinschaft stärkt, Teilhabe ermöglicht und Räume schafft, in denen Menschen nicht nur ankommen, sondern auch mitgestalten können.

Unterstützt wird die Preisvergabe seit vielen Jahren von der Stiftung Apfelbaum, die auch in diesem Jahr wieder 5.000 €, 3.000 € und 2.000 € für die ersten drei Plätze zur Verfügung stellt.

Bereits heute möchten wir die Jury vorstellen:

Anja Krug-Metzinger Anja Krug-Metzinger

Anja Krug-Metzinger ist freie Regisseurin und Autorin. In den letzten Jahren hat sie sich intensiv mit der Geschichte der Mutterschaft beschäftigt und gezeigt, warum Gemeinschaft und Unterstützung in der Kindererziehung so wichtig sind.

Monika Neise Monika Neise

Monika Neise, Diplom-Sozialpädagogin, bringt jahrzehntelange Erfahrung in der sozialen Arbeit mit. Sie kennt die Herausforderungen und Potenziale von Mütterzentren aus der Praxis.

Dr. Beate von Miquel Dr. Beate von Miquel

Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats, vereint wissenschaftliche und politische Expertise. Sie setzt sich für Gleichstellung, soziale Gerechtigkeit und bessere Rahmenbedingungen für Frauen und Familien ein.

 
Alle Infos zur Ausschreibung findet ihr hier. Habt ihr Fragen? Dann meldet euch gerne bei uns – oder schaut in den nächsten Wochen auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei, wo wir weitere Einblicke in die Praktissima geben.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

 

Steueränderungen 2026

Paragraph 48 x 36.1Seit dem 1. Januar 2026 gelten neue steuerliche Regelungen für gemeinnützige Organisationen. Für viele Mütterzentren interessant: Die Übungsleiterpauschale und die Ehrenamtspauschale wurden erhöht. Auch einige Grenzen im Gemeinnützigkeitsrecht wurden angehoben, was kleineren Organisationen mehr Spielraum geben kann.

Wichtig ist trotzdem: Nicht jede Änderung ist für jedes Haus automatisch relevant. Prüft deshalb immer, was für eure Arbeit, eure Buchhaltung und eure Regelungen vor Ort tatsächlich eine Rolle spielt, und sprecht bei Unsicherheiten mit eurer Steuerberatung.

Einen kompakten Überblick über die Neuerungen findet ihr hier:

 

Familienfreundlicher Klimaschutz braucht Orte im Alltag

Bundesforum Familie 48x36.1Mit der Publikation „Familien und Klima“ macht das Bundesforum Familie deutlich: Damit Familien klimafreundlich handeln können, braucht es gute Rahmenbedingungen und Orte, an denen nachhaltiges Handeln im Alltag überhaupt möglich wird.

Als Mitglied im Bundesforum Familie haben wir die Perspektive der Mütterzentren in diesen Austausch eingebracht. Denn für uns ist klar: Familienfreundlicher Klimaschutz gelingt nicht allein durch Appelle. Er braucht politische Rahmenbedingungen und Orte, an denen gemeinschaftliche Lösungen wachsen können.

Und wir sind überzeugt: Mütterzentren sind solche Orte. Hier wird jeden Tag sichtbar, wie nachhaltiges Handeln gemeinschaftlich, niedrigschwellig und alltagsnah gelebt werden kann. Beim Kochen, Tauschen, Reparieren, Weitergeben, Gärtnern und gemeinsamen Lernen entstehen konkrete Möglichkeiten für Familien.

Am Mütterzentrum Langen wird exemplarisch sichtbar, was in vielen Mütterzentren längst gelebt wird. Mit dem Projekt „wirFAIRändern“ wird dort gezeigt, wie Nachhaltigkeit und Gemeinschaft zusammenwirken. Gerade das macht Mütterzentren so wichtig: Sie verbinden soziale Fragen mit ökologischem Handeln und schaffen Räume, in denen Familien Selbstwirksamkeit erleben.

Hier könnt ihr die komplette Broschüre nachlesen.

 

Von Nord bis Süd: Die Vorlese- und Leseboxen sind da!

Lesebox Übergabe

In den letzten Wochen sind 350 Vorlese- und Leseboxen in 205 Mütterzentren und offenen Häusern für Jung und Alt in ganz Deutschland angekommen! Dank der Kooperation mit der Stiftung Lesen und der Unterstützung durch die Deutsche Bahn Stiftung konnten wir diese Schatzkisten voller Geschichten bundesweit vermitteln.

Mit den Boxen ist nicht nur neuer Lesestoff in die Häuser eingezogen, sondern auch viel Freude am gemeinsamen Lesen, Vorlesen und Entdecken. Die Bücher laden Kinder und Erwachsene dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Geschichten zu teilen und gemeinsam neue Welten kennenzulernen.

Gerade das passt so gut zu Mütterzentren: Lesen verbindet Generationen, stärkt Sprache und schafft Gemeinschaft. Ob beim Vorlesenachmittag, im offenen Treff oder ganz spontan zwischendurch – die Boxen schaffen wertvolle Momente der Begegnung. Genau deshalb ist diese Aktion so besonders. Wir sind dankbar, dass wir diese wunderbare Kooperation mit der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung begleiten und die Boxen in so viele Mütterzentren und offene Häuser für Jung und Alt bundesweit vermitteln durften.

Wir wünschen allen großen und kleinen Lesern viel Freude mit den neuen Geschichten und unvergessliche gemeinsame Momente!

 

Radio Ohrenspitz - Hörgeschichten für gemeinsame und ruhige MomenteHörgeschichten für gemeinsame und ruhige Momente

Ohrenspitz 48x36.1„Radio Ohrenspitz“ ist ein kostenfreies Hörangebot für Kinder im Vor- und Grundschulalter, das sich gut in den Alltag von Familien und offenen Einrichtungen einfügt. Die Kinder und Jugendbuchautorin Brigitte Endres stellt hier ruhige, humorvolle und sprachlich sorgfältig erzählte Geschichten zur Verfügung.

Die Hörgeschichten können gemeinsame Familienzeit bereichern, in der Kinder und Erwachsene zusammen zuhören und anschließend ins Gespräch kommen. Gleichzeitig eignen sie sich auch gut zum Alleinhören als verlässliche und kindgerechte Unterhaltung.

Auch für Mütterzentren kann das Angebot interessant sein. Die Geschichten lassen sich gut im offenen Treff, in ruhigen Phasen zwischendurch oder als Abschluss einer Gruppenzeit einsetzen. Sie schaffen Nähe, fördern Sprache und greifen Themen wie Freundschaft, Mut und Mitgefühl auf.

Das Angebot ist ohne Anmeldung frei zugänglich und über YouTube und Spotify unter „Radio Ohrenspitz“ nutzbar. Neue Folgen erscheinen regelmäßig. Den beigefügten Onepager könnt ihr gern ausdrucken und aushängen, damit Familien den QR Code direkt nutzen können

 

Wir leben Leben rgb


Adventskalender zum Nachlesen:
24 Frauen. 24 Geschichten.

Im vergangenen Advent haben Frauenaus verschiedenen Generationen, wie Mütterzentren entstanden sind, wie sie heute wirken und warum sie für die Zukunft unverzichtbar bleiben.

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