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Die Philosophie von Offenen Häusern, Mütterzentren, Mehrgenrationenhäusern und Familienzentren ist die Offenheit für alle, die Möglichkeit sich zu beteiligen und mit flachen Hierarchien zu arbeiten. Doch was bedeutet es, wenn wir für alle offen sind? Wie schaffen wir es, dass Menschen sich angesprochen fühlen und sich mit ihren Fähigkeiten einbringen?
Die Wirkung eines Mütterzentrums beruht auf bewusstem Handeln und dem bewussten Einsetzen der Methode Öffentliches Wohnzimmer / Offener Treff, um die Wirkungsprinzipien in den Alltag zu übertragen.
Damit das gelingt, hat der Bundesverband unterschiedliche Qualitätsinstrumente und Angebote entwickelt. Hierzu zählen unser Qualitätssiegel "Das Gute Siegel", Fachtage und Weiterbildungsangebote, die auf die spezifische Bedürfnisse von Offenen Häusern abgestimmt sind. Diese werden stetig weiterentwickelt und an aktuelle Entwicklungen angepasst.
Unsere Materialien machen sichtbar, wofür Mütterzentren stehen: Gemeinschaft, Teilhabe, Sorgearbeit, Selbstwirksamkeit und offene Räume für Familien.
Digitale Materialien stehen kostenfrei zur Verfügung. Gedruckte Materialien geben wir gegen einen Kostenbeitrag ab (s.u.). Für Mitglieder des Bundesverbands fällt dieser Beitrag geringer aus.
Bestellung per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Eine Rechnung liegt dem Versand bei. Die Zahlung erfolgt innerhalb von 10 Tagen ohne Abzug. Preise für größere Bestellmengen nennen wir gerne auf Anfrage.
| Mütterlichkeit ist für uns keine Rolle, sondern eine Haltung: fürsorglich, gemeinschaftlich, stärkend und politisch relevant. Unsere Plakatserie macht diese Haltung sichtbar. Die Motive eignen sich für offene Treffs, Veranstaltungen, Infostände, Teamräume und die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Plakatset mit 3 Motiven, DIN A1, 59,4 x 84 cm Jedes weitere Set im gleichen Paket Postkarten Digitale Sharepics
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![]() | Handbuch - Soziale Arbeit mit MütternMichael Matzner, Andreas Eickhorst (Hrsg.), Beltz Juventa, 2023 Historische und theoretische Hintergründe, aber auch ganz praktische Handlungsempfehlungen zur Arbeit mit der sehr vielfältigen Gruppe der Mütter. |
![]() | Mütter im Zentrum - Mütterzentrum - Bilanz einer SelbsthilfebewegungMonika Jaeckel, Hildegard Schooß, Hannelore Weskamp (Hrsg.), DJI Verlag Deutsches Jugendinstitut München, 2002 Dieses Handbuch gilt als Standardwerk für alle, die an der Theorie und Praxis der Mütterzentrumsbewegung interessiert sind. Es behandelt die Gründung von Zentren, den Alltag, die Angebote und die Empowerment-Prozesse innerhalb der Häuser sowie die bundesweite und internationale Vernetzung der Mütterzentren. |
![]() | Die Rückkehr des Lebens in die Öffentlichkeit -zur Aktualität von MütterzentrenSozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.V. (HG) Luchterhand Verlag, 2000 Autonom sein und doch in der Gemeinschaft leben, dazu familienfreundliche Arbeitsplätze schaffen – so stellt sich das SOS-Mütterzentrum Salzgitter den Anforderungen gesellschaftlichen Zusammenlebens und der Sozialen Arbeit heute. Das gelingt, weil sein Konzept konsequent an den Alltagskompetenzen der Menschen anknüpft. Indem es Individualität zulässt und fördert, entsteht Gemeinsinn. So komplex und vielfältig wie das Leben in dem vielfach ausgezeichneten Mütterzentrum Salzgitter, sind auch die Beiträge in diesem Buch. |
![]() | Mütterzentren - Selbsthilfeprojekte und FrauenöffentlichkeitBeate Kortendiek. Studie über ambivalente Mutterschaft und alltägliche Lebensführung, Kleine Verlag. 1999 Welche Erfahrungen machen junge Mütter in den 90er Jahren mit Mutterschaft? Welche Motive führen dazu, dass Frauen mit Kindern Mütterzentren initiieren, betreiben oder nutzen? Wie fließen die Erfahrungen in die Arbeit der Mütterzentren als Projekt der Frauen- und Familienselbsthilfe ein? Auf der Basis zweier empirischer Erhebungen wurde diesen Fragen nachgegangen. |
![]() | Mütter im Zentrum. Mütterzentrum. Wo Frauen mit ihren Kindern leben.Jaeckel, Monika/Tüllmann, Greta, München: GoldmannReihe, 1988, als PDF |
![]() | Die neue Frauenbewegung in DeutschlandIlse Lenz, Abschied vom kleinen Unterschied - Eine Quellensammlung. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 2008. Ilse Lenz beschreibt die Entwicklung der Mütterzentren als Teil der Frauenbewegung in den 70er Jahren. Das Kapitel "Mütter werden laut - die Mütterbewegung in der Frauenbewegung" hat das "Müttermanifest" aus dem Jahr 1987 zum Thema. Dieser Band eröffnet einen guten Zugang zu den Kontroversen um Geschlecht und gesellschaftlichen Wandel in Deutschland seit 1968. |
![]() | (M)ein bewegtes LebenKatrin Rohnstock. Monika Jaeckel. Ulrike Helmer Verlag. 2011 Die 2009 verstorbene Feministin Monika Jäckel war die wichtigste wissenschaftliche Begleiterin der Mütterzentrumsbewegung. Diese Biographie beschreibt das Leben der Soziologin, ihre frauen- und familienpolitische Arbeit und ihr starkes Plädoyer für Selbsthilfe. |

Der Steuerungskreis des Bundesverbands ist dieser Frage nachgegangen und hat als Antwort Das Gute Siegel für Mütterzentren entwickelt. Ein praktikables Werkzeug zur Selbstreflektion, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung.
Mittels Fragebogen werden die wichtigsten Kernbereiche der Mütterzentrumsarbeit unter die Lupe genommen und von möglichst vielen Beteiligten bewertet: Vorstand, Teamleitungen, Mitarbeiter*innen, Freiwillige, Gäste ... Hierfür nehmen sich die Mütterzentren so viel Zeit, wie sie brauchen.
Die gesammelten Rückmeldungen werden über ein Punktesystem ausgewertet. Jedes Mütterzentrum kann damit seinen derzeitigen Entwicklungsstand objektiv messen und überprüfen. So wird erkennbar, in welchen Bereichen das Mütterzentrum besonders gut aufgestellt ist und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.
Der Bundesverband begleitet den Ablauf und unterstützt bei Bedarf durch Fortbildungen und Coachings. Das Gute Siegel wird öffentlichkeitswirksam in einem Festakt vor Ort vom Bundesverband überreicht. Weitere Informationen zu Bewerbung, Kosten und Ablauf gibt es über die Geschäftsstelle des Bundesverbands.
Folgenden Mütter- und Familienzentren konnten wir unser Qualitätssiegel verleihen:
2014
Familienzentrum Haag. e.V.
2015
Mütterzentrum Immenrode - Offenes Haus für alle e.V.
Mütterzentrum Langen e.V., ZenJA
2016
Müfaz - das Mütter- und Familienzentrum e.V., Bad Nauheim
6 Online-Termine
Offene familienunterstützende Angebote sind lebendige Begegnungsorte: niedrigschwellig, alltagsnah und nah dran an Familien. Genau deshalb entstehen im Alltag auch Situationen, die herausfordern, fachlich, emotional und im Team. In unserer digitalen Supervisionsreihe nehmt ihr euch bewusst Zeit, innezuhalten, hinzuschauen und eure Praxis professionell zu reflektieren.
Darum geht’s
Die Reihe unterstützt Akteur*innen in Mütterzentren und anderen offenen Häusern dabei, herausfordernde Situationen aus der täglichen Arbeit fachlich einzuordnen und sicher zu bewältigen. Im Mittelpunkt stehen eure Themen: Was bewegt euch aktuell? Wo erlebt ihr Herausforderungen, Unsicherheiten oder auch Veränderungswünsche? Die externe fachliche Begleitung ermöglicht professionelle Fallreflexion und kollegiale Beratung.
So ergänzt die Reihe die konzeptionelle Qualitätsentwicklung durch praxisnahe Unterstützung und stärkt eure Handlungssicherheit im direkten Kontakt mit Familien.
Für wen?
Für Akteur*innen in offenen familienunterstützenden Angeboten, zum Beispiel aus Mütterzentren, offenen Treffs und vergleichbaren Begegnungsorten. Willkommen sind Haupt und Ehrenamtliche, Koordination, Leitung und alle, die Verantwortung im Alltag mit Familien tragen.
Die kontinuierliche Arbeit über mehrere Termine schafft Vertrauen, Verbundenheit und Tiefe. Themen dürfen wachsen, Entwicklungen werden sichtbar und gegenseitige Unterstützung entsteht. Ihr geht gestärkt und mit mehr Klarheit in den Alltag zurück.
Termine (digital)
Kosten
120 € für Mitglieder
480 € für Externe
Die Kosten gelten jeweils für die gesamte Reihe.
Falls die Kosten für eure Organisation nicht tragbar sind, sprecht uns gerne an. Wir finden gemeinsam eine Lösung.
Anmeldung
Supervisorin
Dorothee Reimann ist seit über 20 Jahren in und für Mütterzentren aktiv, bringt Erfahrung aus offenen Familienangeboten mit und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Als Sozialpädagogin sowie systemische Familienberaterin und Supervisorin (SG) begleitet sie euch kompetent und einfühlsam in euren Themen.
Fragen?
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Im Sinne des Jahresthemas: Alltag leben. Zukunft gestalten. Gesellschaft stärken.
Online-Themenwoche | 7.–11. Dezember 2026
Wie können unsere Einrichtungen auch in Zukunft finanziell gut aufgestellt bleiben? Wie finden wir passende Fördermittel, gewinnen Unterstützer*innen und zeigen, was unsere Arbeit für Mütter und Familien bewirkt?
Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns bei unserer Online-Themenwoche vom 7. bis 11. Dezember 2026.
In fünf Veranstaltungen geht es um die politische Bedeutung einer verlässlichen Finanzierung, Fördermittelakquise, Fundraising, Vereinsfinanzen und die Wirkung unserer Arbeit. Neben fachlichen Impulsen gibt es Gelegenheit für Fragen, praktische Übungen und den Austausch mit anderen Einrichtungen.
Die Angebote richten sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus Mütterzentren und offenen Häusern für Jung und Alt. Ihr könnt euch zu einzelnen Workshops anmelden oder mehrere Termine besuchen.
Montag, 07.12.2026 | Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
Mit Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe
Mütterzentren leisten jeden Tag wichtige Arbeit für Mütter, Familien und ihre Kommunen. Trotzdem müssen viele Häuser immer wieder um ihre Finanzierung kämpfen. Dabei geht es nicht nur darum, wie gut ein Verein wirtschaftet, sondern auch darum, welchen Stellenwert präventive Familienarbeit in politischen Entscheidungen hat.
Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert von Sorgearbeit und hat auch unsere Kosten-Nutzen-Analyse „Mütterzentren rechnen sich!“ fachlich begleitet.
In ihrem Impuls geht es um den gesellschaftlichen Wert der Mütterzentren, die Grenzen kurzfristiger Projektfinanzierungen und die Frage, warum diese Einrichtungen eine verlässliche Finanzierung brauchen.
Anschließend wollen wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten Mütterzentren in Gesprächen mit Kommunen und politischen Entscheidungsträger:innen auftreten können.
Dienstag, 08.12.2026 | 9.30–11.30 Uhr
Mit Friederike Vorhof
Ihr habt eine gute Idee für euer Mütterzentrum, aber wo findet ihr die passende Förderung dafür? Und worauf kommt es eigentlich an, damit aus einer Idee ein erfolgreicher Förderantrag wird?
In diesem Workshop schauen wir uns an, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wo ihr danach suchen könnt – von öffentlichen Förderprogrammen über Stiftungen und Lotterien bis hin zu Preisen und Wettbewerben.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Fördermittelrecherche mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI). Ihr erfahrt außerdem, wie ihr interessante Fördermöglichkeiten systematisch sammeln könnt und worauf ihr bei der Antragstellung achten solltet.
Neben fachlichem Input gibt es praktische Tipps und Anregungen, die ihr für die Fördermittelarbeit in eurem eigenen Mütterzentrum nutzen könnt.
Mittwoch, 09.12.2026 | 10.00–12.00 Uhr
Mit Karin Sommer
Wie könnt ihr Menschen für die Arbeit eures Mütterzentrums begeistern und zum Spenden motivieren, auch wenn Zeit und Budget begrenzt sind?
In diesem praxisorientierten Workshop lernt ihr die Grundlagen des Fundraisings kennen: Warum spenden Menschen, welche Spendenmöglichkeiten gibt es und welche Wege eignen sich besonders für kleinere, gemeinnützige Einrichtungen?
Gemeinsam schauen wir darauf, wer potenzielle Spender*innen sind, wie ihr sie gezielt ansprechen und für eure Anliegen gewinnen könnt. Dabei beschäftigen wir uns auch mit den Grundlagen des Storytellings und damit, wie gute Geschichten Menschen berühren, Verbundenheit schaffen und zum Spenden motivieren.
Neben einem kompakten fachlichen Input stehen praktische Übungen, gemeinsames Brainstorming und der Austausch konkreter Ideen für eure eigene Arbeit im Mittelpunkt. Ziel ist es, mit neuen Impulsen und umsetzbaren Anregungen für das Fundraising im eigenen Mütterzentrum nach Hause zu gehen.
Donnerstag, 10.12.2026 | 16.00–18.00 Uhr
Mit Katja Müller
Ob kleines, ehrenamtlich geführtes Mütterzentrum oder größere Einrichtung mit mehreren Mitarbeitenden und unterschiedlichen Finanzierungsquellen: Den Überblick über die Finanzen zu behalten, ist nicht immer einfach.
Welche Zahlen sollten wir regelmäßig im Blick haben? Wie können wir Einnahmen und Ausgaben sinnvoll planen und finanzielle Engpässe frühzeitig erkennen? Und welche Informationen braucht der Vorstand, um gute Entscheidungen treffen zu können?
Im Workshop schauen wir uns anhand praktischer Beispiele an, wie eine einfache Finanzplanung für kleinere und größere Einrichtungen aussehen kann. Dabei bleibt auch Zeit für Fragen und den Austausch eigener Erfahrungen.
Freitag, 11.12.2026 | 09.30–11.30 Uhr
Mit Tanja Hille
Was verändert unsere Arbeit für Mütter und Familien? Und wie können wir zeigen, welchen Beitrag Mütterzentren für die Gesellschaft leisten?
Anhand einer klaren Struktur schauen wir gemeinsam darauf, wie die Angebote und Aktivitäten unserer Mütterzentren wirken und welche Veränderungen sie bei den Menschen bewirken, die zu uns kommen.
Im Austausch und mit einer praktischen Übung entwickeln wir Ideen, wie ihr die Wirkung eurer Arbeit mit Zahlen und Geschichten überzeugend vermitteln könnt – zum Beispiel gegenüber Fördermittelgebern, Kommunen oder in der Öffentlichkeitsarbeit.
15,00 € je Workshop für Teilnehmende aus Mitgliedsorganisationen des Bundesverbands
30,00 € je Workshop für alle anderen (Nichtmitglieder, Externe)
5 Tage, 5 Themen, 5 Fachleute
Die erste Folge unserer neuen Serie: “Das kleine 1x1 für Mütterzentren” bringt rechtliche Themen für euch auf den Punkt: Vereinsrecht, Finanzen, Antragstellung und Fundraising. Klingt staubtrocken, aber keine Angst: Euch erwarten kurzweilige Vorträge und ausreichend Zeit, damit ihr Fragen stellen und Ideen austauschen könnt.
Montag, 18.09.2023 14.00 - 17.00 Uhr

Gemeinnützige Vereine wie Mütterzentren, nehmen im Steuerrecht eine besondere Rolle ein. Damit der Staat auf Einnahmen verzichtet und Vereine und ihre Mitglieder profitieren, müssen allerdings auch Regeln eingehalten werden. Um diese besser zu verstehen, sehen wir uns die sogenannten vier Sphären der Gemeinnützigkeit genauer an:
Welche Fallstricke gibt es? Was gibt es bei der Ertrags- und Umsatzsteuer zu beachten? Diese und andere Fragen beantwortet
Markus Frank
Paritätischer Hessen – Wirtschaft/Recht
Dienstag, 19.09.2023 09.30 - 12.30 Uhr

Du hast eine gute Projektidee, aber weißt nicht, wie du einen erfolgreichen Förderantrag formulieren sollst? Auch hier gilt: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. In diesem Workshop erfährst du, welche Informationen und Formulierungen unbedingt in einen guten Förderantrag gehören. Tipps und Tricks verrät
Christin Ferch
Mütterzentrum e. V. Leipzig, Fördermittelmanagement
Mittwoch, 20.09.2023 14.00 - 17.00 Uhr

Mütterzentren und das, was sie täglich leisten, passen nur selten in eine der üblichen Förderschubladen, die sich Geldgeber wünschen und ausdenken. Und ist ein Projektantrag dann doch endlich in die vorgegebene Form gepresst und bewilligt worden, kommt oftmals das Leben dazwischen: Die für die Stelle vorgesehene Person zieht weg, die Sachkosten und Fremdleistungen sind geringer oder höher als gedacht ... Was tun, um kein Geld zu verschenken und auch keines unnötig zu verschwenden? Das verrät Praxisexpertin
Monika Maier-Luchmann
Geschäftsführerin des Elternservice Mütterzentrum Langen e. V.
Donnerstag, 21.09.2023 14.00 - 17.00 Uhr

Neben der Schaffung von hauptamtlichen Stellen gibt es für Vereine noch mehr Möglichkeiten, Arbeit anzuerkennen und Vergütungen anzubieten. Wo liegen die Grenzen? Welche Kombination von Pauschalen ist möglich? Was sind die Voraussetzungen für die Zahlung der Ehrenamtspauschale? Wie verhält es sich mit Minijobs, Bürgergeld? Darf der Vorstand Ehrenamtspauschalen beziehen? Diese und andere Fragen beantwortet
Gabriele Jaspert,
Vorstand Szenenwechsel - Mütterzentrum Seeheim-Jugenheim
Freitag, 22.09.2023 09.30 - 12.30 Uhr

Ein Ideenfeuerwerk zu Fundraising und Aktionen zur Geldakquise für Vereine rundet unsere Workshop-Reihe ab. Immer wieder stehen wir bei der Umsetzung von Projekten vor der Frage der Finanzierung, mal fehlen kleinere Beträge, mal soll ein größeres Vorhaben umgesetzt werden. Freut euch auf viele Anregungen und Beispiele aus unserer Praxis der Mütterzentren von
Ute Latzel,
Geschäftsführerin Müfaz – Das Mütterzentrum Bad Nauheim
Kosten je Workshop
10,00 € je Workshop für Mitgliedszentren
20,00 € je Workshop für alle anderen (Nichtmitgliedszentren, Externe)
Keine Rabatte oder Vergünstigungen, wenn alle 5 Termine gebucht werden
Wir raten zu Binge-Watching unserer Serie. Die Workshop-Woche muss aber nicht im Ganzen gebucht werden. Ihr könnt euch zu einzelnen Terminen anmelden. Bitte beachtet, dass sie mal am Vormittag, mal am Nachmittag stattfinden. Jeder Workshop wird nur einmal angeboten.
Ihr wollt Eure neuen Gastgeber*innen und Teamkolleg*innen einarbeiten. Ihr wollt Euren Teams die Grundideen des Mütterzentrumskonzepts selbst nahebringen. Und Ihr habt tolle Kolleg*innen, die sich gerne als Trainer*innen weiterbilden lassen wollen.
Dann informiert Eure Kolleg*in und/oder werdet selbst Team-Spirit-Coach in Eurem Mütterzentrum!
Darum geht's: Ihr erarbeitet das Curriculum für Offenes Lernen und Handeln als Trainer*in, so dass Ihr es selbst schulen könnt, in Eurem Haus oder in anderen Mütterzentren und MGH. Ihr lernt Methoden kennen, um Grundideen und -haltungen des Konzepts der Mütterzentren weitergeben zu können. Als Team-Spirit-Coaches der Mütterzentren bildet Ihr ein bundesweites Netzwerk, das sich gegenseitig anregt und stärkt.
Wie gelingt es, die Hierarchien flach und die Motivation hoch zu halten?
Das Zusammenwirken von Hauptamtlichen und freiwillig Engagierten, Vollzeit- und Teilzeitkräften, Fachleuten und Laien, stellt viele Einrichtungen vor große Herausforderungen. Es braucht gute Rahmenbedingungen und ein Arbeitskonzept, in dem bunt gemischte Teamkonstellationen ihre beste Wirkung entfalten können. In dieser Fortbildung widmen wir uns der Bedeutung von Führen und Leiten in Mütterzentren und anderen offenen Häusern. Wir klären die Rollen der Mitarbeitenden, deren Zuständigkeiten und Befugnisse. Wir schaffen Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit bei der Aufgabenteilung.
Termine: auf Anfrage, Dauer 1 ½ Tage (12 Zeitstunden), max. 12 Teilnehmende, auch als Inhouse-Schulung buchbar.
Wie werden aus Nutzer*innen Mitgestalter*innen? Und was kann jede/r Einzelne dazu beitragen?
Mitarbeiter*innen in einem Haus mit offenen Strukturen haben mit Menschen zu tun, die mit ganz persönlichen Bedürfnissen und aus unterschiedlichen Beweggründen zu ihnen kommen. Die einen suchen Rat, die anderen wollen sich engagieren. Die einen bitten, die anderen fordern. Das gesamte Team muss jeden Tag aufs Neue mit unterschiedlichen Temperamenten, Kulturen, Meinungen und Haltungen umgehen. Und stets gelassen bleiben, Haltung bewahren und gemeinsam eine ganz eigene Kultur des Miteinanders entwickeln. Dabei hilft das Gastgeber!nnen-Prinzip der Mütterzentren, das in diesem Seminar anschaulich vermittelt wird.
Termine: auf Anfrage, Dauer 1 ½ Tage (12 Zeitstunden), max. 12 Teilnehmende, auch als Inhouse-Schulung buchbar.
Der Bundesverband bietet Fortbildungen und Qualifikationen für Mitwirkende in Einrichtungen mit offenen Strukturen an. Die Inhalte sind auf die spezifischen Strukturen dieser Häuser abgestimmt.
Unsere lizensierten Trainerinnen begleiten Sie und zeigen Ihnen mit Hilfe der Storyline-Methode, welche Fähigkeiten in Ihnen stecken, wie Sie Ihre eigenen Stärken kennenlernen und sie erfolgreich anwenden können. Grundlage der Schulungen ist das vom Bundesverband erarbeitete Curriculum für offenes Lernen und Handeln.
Zielgruppe:
Mitarbeitende in Mütterzentren und anderen Einrichtungen mit offenen Strukturen.
Zeitplanung:
Die Trainings umfassen 1,5 Tage. Das bedeutet, dass wir am ersten Tag in das Training einsteigen
und am zweiten Tag an den Inhalten weiterarbeiten.
Wenn Sie sich für eine unserer Fortbildunge interessieren, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf. Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein auf Ihre Einrichtung zugeschnittenes Konzept.
Jedes Mütterzentrum durchläuft verschiedene Entwicklungsphasen, in denen neue Fragen, neue Teams oder neue Themen zur Herausforderung werden. Manche befinden sich in der Gründungsphase und ringen mit Raum- oder Finanzierungsfragen, andere befinden sich im Übergang von der Selbsthilfe zum Dienstleister oder es steht ein Generationenwechsel im Führungsteam an, der reibungslos gestaltet werden soll.
Der Bundesverband unterstützt seine Mitglieder in jeder Entwicklungsphase durch Einzel- und Teamcoachings.
Bitte nehmt Kontakt mit uns auf, wenn Ihr mit Euren Teams gezielte Fragen klären wollt und von uns begleitet werden möchtet.
