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Der Bundesverband der Mütterzentren e.V.


Der Verband unterstützt rund 400 Mütterzentren in Deutschland und vertritt ihre Interessen auf der Bundesebene. Wir vernetzen die Häuser durch unsere Veröffentlichungen, politischen Kampagnen, Schulungen, Fachtage und bundesweiten Treffen.

Die ersten Mütterzentren wurden vor über dreißig Jahren gegründet, weil Frauen es satt hatten, allein mit ihren Kindern zu Hause zu sein. Sie wollten raus. In die Öffentlichkeit, Kontakte knüpfen und dabei sein. Gesellschaftliche Teilhabe für alle und die Gelegenheit „das Leben zu leben“ ist auch heute noch einer der Schwerpunkte der Mütterzentren. Mit ihrem Konzept des „öffentlichen Wohnzimmers“ und der Idee einer sich kümmernden Gemeinschaft, erleichtern sie es jedem Menschen, die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln.

Wir setzen uns für eine leichtere Vereinbarkeit von Familienangelegenheiten und Beruf ein und fordern, dass der Wert der Versorgungsarbeit, die hauptsächlich von Frauen geleistet wird, ins öffentliche Bewusstsein gerückt und besser entlohnt wird.

Es ist Halbzeit im Modellprojekt „Wir schauen über den Altersrand – gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“. Auf einem Thementag stellte das SOS-Mütterzentrum Salzgitter vor, was die einzelnen Beteiligten im Alltag erleben, wie es von außen wahrgenommen wird und welchen Nutzen die Gesellschaft hat. In ihrem kurzweiligen Vortrag erinnerte die Bremer Soziologin Annelie Keil daran, dass es nicht nur ein ganzes Dorf braucht, um Kinder zu erziehen, sondern auch um zufrieden alt zu werden. Verbundenheit und das Gefühl dazu zugehören entstehen durch das generationenübergreifende umeinander Kümmern.

Der „Altersrand“ besteht aus der Kindergartengruppe Lotte & Co und den Tagesgästen des Altenservice, die zum Teil körperlich und geistig eingeschränkt sind. Es wird zusammen gegessen, gespielt, oder auch einfach nur zugehört und geschmunzelt, wenn die beiden Jungen am Tisch darum wetteifern, wer die größte Portion Nudeln schafft. Und wenn der kleine Malik nicht an den Wasserkrug kommt, hilft ihm die 82-jährige Tischnachbarin. Das Miteinander wirkt zwanglos und selbstverständlich.

Zu verdanken ist diese Leichtigkeit den Mitarbeiterinnen, die erfinderisch sein müssen, denn für diese Art der gemeinsamen Betreuung gibt es kein Vorbild in Deutschland. Außerdem müssen sie gesetzliche Vorgaben einhalten und die unterschiedlichen Ansprüche der jeweiligen Angehörigen erfüllen. „Eltern erwarten ja normalerweise, dass Kinder sinnvoll pädagogisch beschäftigt werden, während für die Angehörigen der alten Menschen der Wohlfühlfaktor im Vordergrund steht“, sagt Melanie Schulze, die das Projekt wissenschaftlich begleitet.

Wer die Kinder und Alten beim „Mensch-Ärger-Dich-Nicht-Spiel“ beobachtet, kann sich davon überzeugen, dass alle auf ihre Kosten kommen: Spaß haben, lernen, einander verstehen und helfen. Für Kinder ist das die beste Voraussetzung um ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Für die alten Menschen ist es die beste Voraussetzung, um aktiv zu bleiben.

Unter den Gästen aus ganz Deutschland gab es einige, die das Betreuungsmodell auch in ihren Häusern umsetzen möchten. So ist das Mütter- und Familienzentrum aus Ingelheim gleich mit sechs Mitarbeiterinnen und einem Vertreter der Stadt angereist. „Wir arbeiten schon mit multiprofessionellen Teams und unser Haus bietet die Voraussetzungen das Altersrand-Projekt zu verwirklichen und von den vielen Erfahrungen in Salzgitter zu lernen“, sagt Angela Sgro, Geschäftsführerin des MütZe Ingelheim.

Praktissima-Verleihung und Bundesverbandstreffen

Glück – ein Thema für Bundesverbandstreffen?!

Wir sagen: Auf jeden Fall!

Glück und Lebenszufriedenheit hängen von unseren Genen und Lebensumständen ab. Nachhelfen können wir aber auch. Mit welchen Mitteln? Damit beschäftigen sich die Expert*innen für Positive Psychologie. Einen haben wir zu einem Impulsvortrag eingeladen. Marcel Schlagheck wird uns mit anschaulichen Beispielen und kleinen Übungen zeigen, wie wir am besten auf negativen Flurfunk und andere Glücksbremsen in unserem (beruflichen) Alltag reagieren können.

Lasst uns gemeinsam schauen, warum Mütterzentren vor Ort wahre Glücksfälle sind - für die Kommune, die Nachbarschaft und auch für uns selbst.

 

Jetzt ANMELDEN.

 

Programm

Freitag, den 08.11.2019 - Praktissima-Verleihung

16.00 Uhr – Ankommen & Austausch

16.45 Uhr – Begrüßung

17.00 Uhr – Praktissima-Verleihung

19.30 Uhr – Abendessen
Ausklang und gemeines Abendessen im Mütterzentrum

 

Samstag, den 09.11.2019 - Bundesverbandstreffen

08.45 Uhr – Ankommen

09.15 Uhr – Begrüßung

09.30 Uhr – Vom individuellen und kollektiven Glück in Mütterzentren.
Marcel Schlagheck, Referent der Gesundheitsförderung, AOK

11.00 Uhr – kreative Rundreise *)

12.30 Uhr – Mittagessen

13.15 Uhr – Hausführung

14.00 Uhr – kreative Rundreise *)

16.00 Uhr – Happy End

 

*) Wir laden Euch jeweils um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr ein zu einer kreativen und kommunikativen Rundreise durch die Mütterzentrumswelt.

Station I: Mit kreativer Selbstfürsorge zum persönlichen Glück - So gelingt's.
Station II: Happy Team Work - So macht Zusammenarbeit Spaß.
Station III: Hinfallen - aufstehen - Krönchen richten. - Einfach nicht unterzukriegen!
Station IV: Glücksimpulse für unsere Besucher*innen. Perspektivenwechsel mit Methode

 

Tagesordnung als PDF.

Hier gehts zum Anmeldeformular.

 

Informationen zur Anmeldung

Teilnahmebeitrag

20,00 Euro/Person für Mitgliedsorganisationen
35,00 Euro/Person für Nichtmitglieder

Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Kalt- und Heißgetränke, Snacks, Abendessen am Freitag und Mittagessen am Samstag.

 

Reisekostenerstattung

Mitgliedsorganisationen des Bundesverbands können einen Reisekostenzuschuss erhalten. Da die Mittel begrenzt sind, beschränkt sich die Erstattung zunächst auf eine Person pro Mütterzentrum.

Die Reisekosten werden in Anlehnung an das Bundesreisekostengesetz erstattet, d.h. Bahnticket 2. Klasse (Original-Papierticket vom Schaffner abgestempelt!!) oder Kfz-Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,20 €/km (max. 130 €) sowie max. 60 € pro Übernachtung/Person.

Erstattungen sind nur nach Vorlage des ausgefüllten und unterschriebenen Reisekostenformulars (vor Ort erhältlich) samt Originalbelegen innerhalb von 2 Wochen nach Veranstaltungsende möglich. Bei Fragen zur Abrechnung der Reisekosten wendet Euch an Kerstin Tempel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Hotel

Ibis Budget Bamberg
Ludwigstr. 20
96052 Bamberg

Te.: 0951-5099550
Web: Ibis Budget
EZ 69,50 €

Das Hotel ist 260 m vom Mütterzentrum und 900 m vom Bahnhof in Bamberg entfernt.

 

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung wird während der gesamten Veranstaltung (Freitags bis 21 Uhr) angeboten. Bitte gebt euren Betreuungswunsch bei der Anmeldung mit an.

 

Anmeldeschluss

06.11.2019 per Mail oder Mail oder per Link.

 

Datenschutz/Fotos

Während der Fachtagung werden Fotos erstellt, die zum Zweck der Dokumentation und im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Bundesverbands der Mütterzentren verwendet werden.

Steuer macht Angebote teuer -
Keine zusätzliche Umsatzsteuer für gemeinnützige Bildungsangebote!

Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften

Der Gesetzentwurf zur geplanten Neuregelung des Umsatzsteuergesetzes macht uns große Sorgen. Wir befürchten einen nicht unerheblichen finanziellen und verwaltungsbezogenen Mehraufwand, der an Teilnehmer*innen weitergegeben werden muss. Davon besonders betroffen sind vor allem kleine gemeinnützige Träger wie Mütterzentren. Höhere Teilnahmebeiträge werden zur Folge haben, dass finanzschwache Familien weniger Bildungsangebote in Anspruch nehmen.

§ 4 Nr. 18 UStG soll der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs entsprechend angepasst werden und richtlinienkonform umgesetzt werden. Der bisherige § 4 Nr. 18 UStG besitzt als sog. Auffangtatbestand für gemeinnützige Bildungsangebote eine besondere Bedeutung und sollte daher nach unserer Ansicht beibehalten werden. In dieser Rechtsgrundlage wurden bisher vielfältige Angebote zur Freizeitgestaltung erfasst und unterlagen damit der Umsatzsteuerbefreiung.

In den 350 Mütterzentren in Deutschland sind dies beispielsweise Sprach-, Koch-, Gesundheits-, Mal- und Kreativkurse.

Durch die vorgesehene Zusammenfassung der zentralen Umsatzsteuer-Befreiungsvorschriften für Bildungsleistungen in einer neuen Norm (§ 4 Nr. 21 Buchstabe a USTG) und der gleichzeitigen Streichung des bisherigen § 4 Nr. 22 Buchstabe a UStG drohen auf breiter Linie neue steuerliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Neufassung führt zu einer Einschränkung der Steuerbefreiung von Angeboten der Weiterbildung, die bisher als „Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art“ eingestuft sind.

Dabei haben insbesondere die geplanten Änderungen zu § 4 Nr. 21 UStG unmittelbare Folgen durch die Besteuerung des Kursangebots. Dies betrifft die Nutzer*innen der Angebote unserer Mitgliedsorganisationen direkt. Es wird dazu führen, dass viele der aktuell angebotenen Leistungen im Bildungsangebot der Mütterzentren die bisherige Umsatzsteuerbefreiung verlieren könnten. Gerade im Bereich der Qualifizierung Ehrenamtlicher und der Familienbildung dürfte es künftig schwierig werden, Leistungen umsatzsteuerfrei anzubieten. In der Folge müssten die Nutzer*innen ein höheres Entgelt für die dann umsatzsteuerpflichtigen Angebote leisten. Dadurch würden vor allem bildungsbenachteiligten und einkommensschwachen Menschen der Zugang zur Weiterbildung und damit eine Verbesserung ihrer Lebenschancen erschwert.

Bislang fielen die Bildungsangebote, zum Beispiel für Ehrenamtliche, unproblematisch unter den Begriff der „Veranstaltung belehrender Art“ des § 4 Nr. 22 UStG, so dass eine Umsatzsteuerbefreiung gegeben war. Durch den Gesetzesentwurf soll diese Vorschrift nun so abgeändert werden, dass nur noch Bildungsangebote dann umsatzsteuerbefreit sind, wenn sie dem Schul- und Hochschulunterricht, der Aus- und Fortbildung bzw. der Umschulung dienen.

So entsteht zum Beispiel im Bereich der Freiwilligendienste eine große Unsicherheit, ob die pädagogische Begleitung weiterhin umsatzsteuerfrei bleibt. Die im Rahmen des Freiwilligendienstes angebotenen Seminare dienen nämlich gerade nicht der Berufsvorbereitung, sondern vielmehr der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung. Wir fürchten, dass viele Mütterzentren nicht mehr in der Lage sein könnten, als Einsatzstelle im Freiwilligendienst zu fungieren, wenn das Begleitangebot sich um die Umsatzsteuer und damit erheblich verteuert.

Nicht zu vergessen ist der zusätzliche Verwaltungsaufwand der Umsatzsteuermeldung, Buchhaltung und die Unsicherheiten bei der Einschätzung, ob ein Angebot nun der Umsatzsteuer unterliegt oder nicht. Kleine gemeinnützige Organisationen sind damit überfordert.

Auch kann es dazu führen, dass bisher nicht umsatzsteuerpflichtige Vereine ihre steuerlichen Freigrenzen überschreiten. Eine Verteuerung anderer Angebote ist die Folge, z. B. Mittagstischangebote.

Wir fordern auch weiterhin den Erhalt der umsatzsteuerbefreiten Leistungen für die gemeinnützige Arbeit.

Limburg, den 09.10.2019
Bundesverband der Mütterzentren e.V.

Download der Stellungnahme.

Ankündigung zum Thementag des SOS Mütterzentrums in Salzgitter
„Wir schauen über den Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“

Es gibt fünf Orte auf der Welt, in denen die Menschen zufrieden älter werden als anderswo: Ikaria in Griechenland, Loma Linda in Kalifornien, Sardinien in Italien, Okinawa in Japan und Nikoya in Costa Rica.

Der Glücks-Forscher Dan Buettner nennt diese Orte „Blaue Zonen“. Deutschland gehört nicht dazu. Aber es gibt durchaus einen Platz, der gerade die Voraussetzungen für aktives Altern schafft: Das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter mit dem Projekt:“ Wir schauen über den Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“. Startschuss war im Januar 2018. Jetzt ist Halbzeit. Grund, um im Oktober einen Thementag zu veranstalten. Das Format: die sogenannte „living library“. Statt Bücher zu lesen, können die Beteiligten direkt auf Fragen antworten und von ihren Erfahrungen erzählen.

Zu den Faktoren für glückliches Altern zählt die Familie und das unbeschwerte Zusammensein mit Kindern. Doch wer hat in unseren Breitengraden heute noch eine große Familie in der Nähe oder lebt gar mit ihr unter dem eigenen Dach?

Nicht jammern, sondern neu erfinden ist das Motto in Salzgitter. Möglichkeiten schaffen, damit Jung und Alt ihre Tage gemeinsam aktiv verbringen.

Und schon erfüllen sich die anderen Faktoren für glückliches Altern:

Sich mäßig bewegen, ohne darüber nachzudenken, z.B. bei der Gartenarbeit, beim Tanzen und Spielen. In Gemeinschaft gesund essen. Sich zurückziehen und ein Nickerchen machen. Einen Grund haben morgens aufzustehen und das Gefühl dazuzugehören.

Natürlich profitieren nicht nur die Älteren von dem Zusammensein. Auch zu einer glücklichen Kindheit gehört der Alltag mit Großeltern. Selbst wenn es nicht die eigenen sind. Oft haben die alten Menschen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die den Kindern zu Hause nicht mehr vermittelt werden. Das geht von Sticken, Häkeln und Drachen bauen bis zum sorgfältigen Umgang mit den Dingen des Alltags. Reparieren und Stopfen statt wegwerfen. Um Zeit füreinander. Kurz, um die drei Gs: Geduld, Gelassenheit und Geborgenheit.

Mitgliederversammlung und Fachtag

 
Mütterzentren wandeln sich und wachsen. Sie entwickeln immer wieder neue Angebote, um auf  aktuelle Nachfragen und veränderte Bedingungen bedarfsgerecht zu reagieren. Das haben Mütterzentren mit Startups gemeinsam: Sie verstehen sich als Problemlöser und Anstupser.
 
Mütterzentren sind Sozialunternehmen, die viele Formen der unbezahlten und bezahlten Mitarbeit ermöglichen. Ihre Innovationsfähigkeit und Angebotsvielfalt ist jedoch schon lange nicht mehr ausschließlich durch freiwilliges Engagement zu bewältigen. Es entstehen Arbeitsplätze mit Rechten und Pflichten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeberinnen. Und damit ganz besondere Herausforderungen an die Gestaltung der Engagement-, Arbeits- und Lebenswelt Mütterzentrum.
 
Wie können wir den Wünschen und Anforderungen an uns als innovative, familienfreundliche Arbeitgeberinnen gerecht werden? Wie gelingt ein partnerschaftliches Miteinander von  sog. Hauptamtlichen und Freiwilligen? Was wünschen sich die Mitwirkenden? Wo sind die Grenzen des ehrenamtlichen Engagements? Und wie können wir existenzsichernde Erwerbsarbeitsplätze und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Frauen und Mütter schaffen?
 
Diesen Fragen stellen wir uns auf unserem Fachtag. Wir möchten mit euch Erfahrungen, Ideen und Praxisbeispiele austauschen. Und wir wollen uns gegenseitig ermutigen, Gewohntes zu hinterfragen und zu versuchen, auch als Arbeitgeberinnen einiges anders und besser zu machen.

 

Programm

Freitag, den 24.05.2019 - Mitgliederversammlung
 
16.00 Uhr    Herzlich Willkommen
 
16.30 Uhr    Neues aus den Mütterzentren     
   
17.00 Uhr    Mitgliederversammlung
 
18.30 Uhr    Abendessen
    
    
Samstag, den 25.05.2018 - Fachtag Arbeitgeberin Mütterzentrum
 
09.00 Uhr     Ankommen
 
09.30 Uhr     Begrüßung
 
10.00 Uhr     Mit ganzen Herzen zur Arbeit schreiten. Ein Impuls zu New Work und was dies für die Mütterzentren bedeuten könnte.    
                       Laura Brämswig, Ashoka Deutschland & Mitgründerin Grundeinkommensbüro gUG
 
11.00 Uhr     Workshops*
 
12.30 Uhr     Mittagessen
 
13.15 Uhr     Hausführung
 
14.00 Uhr     Workshops*
 
15.00 Uhr     Gemeinsamer methodischer Austausch
 
16.00 Uhr     Ende des Fachtags
 

*) Die Workshops finden 11.00 Uhr statt und werden um 14.00 Uhr komplett wiederholt.   
 
Workshop I:    Spannungsfeld Ehrenamt und Hauptamt    
Workshop II:   Erwartungshaltungen Mitarbeiter*innen
Workshop III:  Arbeitszeit = Lebenszeit, Happy/New Work Bedürfnisse im Sozialunternehmen
 

Am kommenden Donnerstag, den 21. März 2019 um 15.30 Uhr, kürt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Livestream ab 15.30 Uhr die Gewinner des DemografieGestalters 2019. Der Livestream wird auf der Website des Bundesfamilienministeriums und auf dessen Facebook-Seite zu sehen sein.

Gudrun Nedderhut, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses in Langen, sagt zur Nominierung: „Für unser Haus ist es eine große Ehre, dass unser Projekt Holzofenbacktage für Jung und Alt in das Finale des DemografieGestalters 2019 gekommen ist. Die Projektgruppe bringt „mit Feuereifer“ Alt und Jung zusammen. Alle Generationen profitieren von den öffentlichen Backtagen, an denen viele Neugierige in das MGH kommen, um die Leckereien zu kosten und zu fachsimpeln. Nun fiebern wir gespannt der Verkündung des Preises entgegen.“


Das Projekt „Tischlein deckt sich“ des Mehrgenerationenhauses Bad Nauheim hat es in der Kategorie „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ in die Finalrunde geschafft. Ute Latzel, Koordinatorin des MGH Bad Nauheim, freut sich riesig und sagt dazu: „Unser Projekt „Tischlein deckt sich“ zeigt die Vielfalt des freiwilligen Engagements und macht darauf aufmerksam, wie wertvoll das freiwillige Engagement für die Stadtgemeinschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Außerdem bietet die Veranstaltung eine Vernetzungsplattform, auf der sich die Engagierten der Stadt treffen und austauschen können sowie gemeinsame Synergien entstehen. Wir sind sehr geehrt, dass das Projekt die Finalrunde des Demografiegestalters 2019 erreicht hat und sind gespannt auf die endgültige Entscheidung!“


Der Wettbewerb unter den bundesweit rund 540 Mehrgenerationenhäusern findet bereits das zweite Mal statt. Die Finalisten des Wettbewerbs zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit ihrem eingereichten Projekt auf die Herausforderungen der Menschen vor Ort bedürfnisorientiert und kreativ reagieren und so den demografischen Wandel in ihren Kommunen auf besonderer Weise mitgestalten.

Im Februar waren unsere Vorstandsfrauen Ute Latzel und Monika Maier-Luchmann zu Gast im Familienministerium in Berlin, das die Arbeit des Bundesverbands, seine Projekte, Fachtage und Vernetzungstreffen seit vielen Jahren fördert. Eingeladen hatten Frau Hagedorn, Herr Paschold und Frau Thieme vom Referat Familienbildung, -beratung, und -erholung, Erziehungskompetenz und Müttergenesungswerk. Kurz: Referat 203. Thema waren die aktuellen familienpolitischen Schwerpunkte der Bundesregierung und gemeinsame Projektideen. In einem offenen und anregenden Gedankenaustausch verständigten sich alle Beteiligten über die Weiterentwicklung unseres Verbands.

Macht?
Darf´s ein bisschen mehr sein?
Aber ja doch. Knapp über 30 Prozent Frauen im Deutschen Bundestag sind nicht genug.
Wir brauchen mehr Frauen in politischen Ämtern, um an den Gesetzen mitzuwirken, die uns alle betreffen. Der Bundesverband der Mütterzentren ist deshalb im Ausschuss “Parität in Politik und Parlamenten” im Deutschen Frauenrat aktiv.
Wir fordern eine Reform des Wahlrechts. Wir wollen nicht nur die Hälfte vom Himmel, sondern auch die Hälfte der Sitze in den Parlamenten.
Im Grundgesetz steht, dass der Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern fördert und bestehende Nachteile beseitigen will. Dazu hat er jetzt Gelegenheit.
Bitte unterstützt diese Forderung mit eurer Unterschrift und nutzt alle eure Netzwerke.

Hier könnt ihr den Aufruf Mehr Frauen in die Parlamente unterzeichnen.

Foto AG Parität

"Es muss viel stärker schon in Kitas darauf geachtet werden, dass sprachliche Vielfalt Kompetenz bedeutet, statt nur darauf zu schauen, wie gut ein Kind schon Deutsch spricht." Dieses schöne und wahre Zitat stammt von Maria Ringler vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften. Mehr erfahrt ihr in dieser Broschüre, die es inzwischen in 12 Sprachen gibt.

Eine tolle Kampagne zum Jubiläum des Frauenwahlrechts hat der Deutsche Frauenrat gestartet: 100 Jahre- Unsere Stimmen. In kurzen Videobotschaften äußern sich die Vorsitzenden aller Mitgliedsverbände zu aktuellen frauenpolitischen Forderungen. Also auch unsere Vorstandsfrau Ute Latzel. Daneben kommen auch andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort. Die Liste reicht von Theologin Margot Käßmann bis zur streitbaren Spiegel-Kolumnistin und Autorin Margarete Stokowski.

Fehlen nur noch eure Stimmen. Alle Clips sind mit dem Smartphone gedreht. Beteiligt euch unter #UnsereStimmen und
#mehrfrauenindieparlamente

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Ein Mütterzentrum kommt selten allein - Glücksimpulse suchen und finden

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Wir sagen: Auf jeden Fall!

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