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Ankündigung zum Thementag des SOS Mütterzentrums in Salzgitter
„Wir schauen über den Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“

Es gibt fünf Orte auf der Welt, in denen die Menschen zufrieden älter werden als anderswo: Ikaria in Griechenland, Loma Linda in Kalifornien, Sardinien in Italien, Okinawa in Japan und Nikoya in Costa Rica.

Der Glücks-Forscher Dan Buettner nennt diese Orte „Blaue Zonen“. Deutschland gehört nicht dazu. Aber es gibt durchaus einen Platz, der gerade die Voraussetzungen für aktives Altern schafft: Das SOS-Mütterzentrum in Salzgitter mit dem Projekt:“ Wir schauen über den Altersrand – Gemeinsame Betreuung von Kindern und Alten“. Startschuss war im Januar 2018. Jetzt ist Halbzeit. Grund, um im Oktober einen Thementag zu veranstalten. Das Format: die sogenannte „living library“. Statt Bücher zu lesen, können die Beteiligten direkt auf Fragen antworten und von ihren Erfahrungen erzählen.

Zu den Faktoren für glückliches Altern zählt die Familie und das unbeschwerte Zusammensein mit Kindern. Doch wer hat in unseren Breitengraden heute noch eine große Familie in der Nähe oder lebt gar mit ihr unter dem eigenen Dach?

Nicht jammern, sondern neu erfinden ist das Motto in Salzgitter. Möglichkeiten schaffen, damit Jung und Alt ihre Tage gemeinsam aktiv verbringen.

Und schon erfüllen sich die anderen Faktoren für glückliches Altern:

Sich mäßig bewegen, ohne darüber nachzudenken, z.B. bei der Gartenarbeit, beim Tanzen und Spielen. In Gemeinschaft gesund essen. Sich zurückziehen und ein Nickerchen machen. Einen Grund haben morgens aufzustehen und das Gefühl dazuzugehören.

Natürlich profitieren nicht nur die Älteren von dem Zusammensein. Auch zu einer glücklichen Kindheit gehört der Alltag mit Großeltern. Selbst wenn es nicht die eigenen sind. Oft haben die alten Menschen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die den Kindern zu Hause nicht mehr vermittelt werden. Das geht von Sticken, Häkeln und Drachen bauen bis zum sorgfältigen Umgang mit den Dingen des Alltags. Reparieren und Stopfen statt wegwerfen. Um Zeit füreinander. Kurz, um die drei Gs: Geduld, Gelassenheit und Geborgenheit.

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