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Bundesverband der Mütterzentren e.V.

Ein Highlight im Erasmus+ Programm war der Besuch des slowenischen Mütterzentrums Mala Ulica. Ein liebevoll umgestaltetes ehemaliges Badehaus mitten in Ljubiljanas Altstadt.

Dreizehn Jahre lang hat die Leiterin Eva Srmljan bei der Stadt um das Gebäude und die Finanzierung gekämpft. Mit Erfolg. Seit 2013 wird das Zentrum mit 11 Festangestellten fast vollständig von der Stadt getragen. Wer sich bei Mala Ulica engagiert, wird bezahlt. Wer das Zentrum besucht, zahlt Eintritt oder einen Jahresbeitrag. Wer das nicht kann, darf umsonst herein.

Besonders beliebt sind die Ferienkurse im Wald, mit dem bei Mala Ulica arbeitenden Förster. Oder es geht auf ein weitläufiges Gartengrundstück, das die Stadt Mala Ulica überlassen hat. Die Kinder bauen Hütten, einen Pizzaofen und Tarzanschaukeln. Sie kochen zusammen in der improvisierten Gartenküche und pflanzen Salat. Für über 100 Kinder übernimmt die Stadt alle Kosten in den Sommerferien, die in Slowenien zehn Wochen lang sind.

Weil gerade die Kinder aus armen Familien selten ins Zentrum kommen, arbeitet Mala Ulica mit den Kindern vor Ort. Dafür werden Studenten*innen ausgebildet, die mit den Kindern Fußball spielen, mit ihnen sprechen oder einfach nur präsent sind.

Geöffnet hat Mala Ulica jeden Tag, auch an Sonn- und Feiertagen, von 10 bis 19 Uhr. „Wir haben 25.000 Besucher pro Jahr“ sagt Eva Srmljan Kreslin. „Wir werden gebraucht – da ist es doch nur logisch, dass die Stadt ordentlich in uns investiert“.

Webseite: Mala ulica 

 

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