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„Familie und Flucht“ heißt das diesjährige Schwerpunktthema des Bundesforums Familie, das zu einem Fachforum „Werte lernen in der Migrationsgesellschaft“ einlud. Wie geht Wertevermittlung? Sicher nicht, indem die eingesessene Bevölkerung Geflüchteten ihre Werte „eintrichtert“.


„Wertevermittlung ist ein langfristiger Prozess, der sich am besten durch persönliche Beziehungen zu Einheimischen und gemeinsames Tun vermitteln lässt“, fasst Christiane Liebendörfer, die den Bundesverband der Mütterzentren vertrat, das Fazit der Veranstaltung zusammen. „Wir müssen Verständnis für unsere Werte schaffen, statt zu belehren und abzuschrecken“.


Der Bamberger Migrationsforscher Friedrich Heckmann, der den Impulsvortrag hielt, betonte, dass der Prozess von Integration und Wertevermittlung auf einer strukturellen, kulturellen und sozialen Ebene stattfindet. Am Ende kann die Identifikation mit den neuen Werten stehen.


Während sich die Geflüchteten also mit Akkusativ und Dativ abmühen, sollen sie sich gleichzeitig von patriarchalen Wertvorstellungen verabschieden. Das muss schnell gehen, denn durch Verstöße gegen Regeln und Gesetze können sie ihren Asylstatus gefährden. Hilfreich mag diese kleine Broschüre sein, die von Muslimen für Muslime vom Münchner Forum für Islam herausgegeben wird.

Und noch ein Tipp: Die ausgezeichnete Service und Lern App: „Ankommen. Wegbegleiter für Flüchtlinge“, die auch einen multimedialen Sprachkurs und u.a. Infos zum Asylverfahren enthält.

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