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Keine Kürzung für Alleinerziehende, stattdessen Umgangspauschale

Arbeitsministerin und Mutter Andrea Nahles hatte vorgeschlagen, die Sozialleistungen Alleinerziehender an den Tagen zu kürzen, an denen Kinder Zeit mit ihrem anderen Elternteil verbringen. Auch wenn der andere Elternteil gar kein Hartz IV bezieht. Nach Protesten zahlreicher Verbände und einer Unterschriftenaktion, an der sich viele Mütterzentren beteiligt haben, hat Nahles diesen Vorschlag zurückgenommen. Vielleicht hätte sie sich vorher mit ihrer Parteikollegin Manuela Schwesig austauschen sollen. Die hat sich vor genau einem Jahr mit 40 Alleinerziehenden in einem Berliner Café  zum "Bürger-Dialog" getroffen und versprochen, die prekären Verhältnisse zu verbessern unter denen viele Kinder getrennt lebender Eltern aufwachsen. Z. B. den Unterhaltsvorschuss zu erhöhen, der zur Zeit genau dann endet, wenn Kinder am meisten kosten. Einkommensschwachen, getrennt lebenden Eltern würde eine zusätzliche Umgangspauschale helfen. Die Gewinner wären die Kinder.

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